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Sie sind faszinierend und erschreckend zugleich. Mit voranschreitender Entwicklung der Technik stellt sich der Mensch seit jeher die Frage, wie es wäre, wenn Maschinen in menschlicher Gestalt und gleichwertiger oder höherer Intelligenz mit den Menschen interagieren, sich entwickeln oder vielleicht sogar behaupten würden. Ein Thema das aktueller nicht sein könnte. Und im Zuge des furiosen Finales der zweiten Staffel von „Westworld" möchten wir euch die bekanntesten Androiden der Film- und Fernsehgeschichte vorstellen.

Roboter, Cyborgs und Androiden - Was ist der Unterschied?

Androiden und Roboter sind Maschinen, die nach einer gewissen Programmierung selbstständig bestimmte Aufgaben erfüllen und Arbeiten verrichten. Dies sind meist solche Arbeiten, die von Menschen nicht durchgeführt werden, weil sie unangenehm, zu langweilig, zu gefährlich oder zu beschwerlich sind. Vom tschechischen Wort für Arbeit „robota” leitet sich auch das Wort ab. Im Jahr 1920 verwendete erstmals der tschechische Schriftsteller Karel Ĉapek in einem seiner Werke den Begriff „robot“ für menschenähnliche Maschinen.

Robby

Einer der bekanntesten Roboter der Sci-Fi: Robby, der Roboter

Zwar können Roboter auch stationär und primitiv anmuten, dennoch können sie sich auch frei bewegen und sogar auch menschenähnliche Formen annehmen. Achtung, Verwechslungsgefahr: Dennoch muss es sich dabei nicht um Androiden handeln. Besondere Beispiele sind hier gerade Robby der Roboter aus „Forbidden Planet”, C-3PO aus „Star Wars” oder Bender aus „ Futurama”.

Die Grenzen, ab wann man einen humanoide Roboter von einem Androiden unterscheiden kann, können dabei verschwimmen und viele Merkmale sind nicht immer eindeutig.

Laut Edmond Woychowsky kann ein Roboter, muss aber nicht, die Gestalt eines Menschen haben, während ein Androide immer die Gestalt eines Menschen besitzen muss. Dieser Begriff leitet sich vom aus dem griechischen Wort „andro” für Mensch oder Mann ab und bedeutet „menschenähnliche Maschine”. Androiden sind also dem Menschen im Erscheinungsbild, Intelligenz und Verhalten so gut wie möglich nachempfunden. So sehr, dass sich diese in manchen Fällen wie die Zylonen in „Kampfstern Galactica” gar nicht als künstliche Lebewesen empfinden. Für Androiden, die ein weibliches Erscheinungsbild besitzen wird auch das Wort „Gyndroide” verwendet, das sich ebenfalls aus dem Griechischen ableitet. Roboter mit weiblichen Aussehen, bezeichnet man auch gerne als „Fembot”.

Cyborg DC

Kein besserer Name für den Kämpfer der Justice League: Cyborg

Mittlerweile ist es auch tatsächlich möglich, Androiden zu bauen, die optisch kaum noch vom Menschen zu unterscheiden sind. Jedoch besitzen sie noch keine Emotionen wie Wut, Freude oder Liebe empfinden, noch verfügen sie über einen eigenen Willen. Mit Entwicklung der künstlichen Intelligenz (K.I.) könnte dieser Schritt vielleicht irgendwann gelingen.

Cyborgs dagegen sind Mischwesen aus Mensch und Maschine. Meist sind es Menschen, in deren Körper technische Geräte als Ersatz oder zur Unterstützung nicht ausreichend leistungsfähiger Organe integriert sind. So kann es bei Cyborgs sogar dazu führen, dass ihr Körper bis auf ihren Geist beinahe vollkommen künstlich ist. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist Major Motoko Kusanagi aus „Ghost in the Shell”.

Berühmte Androiden


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Aki-chan ENTERTAINMENT

Aki ist seit Sommer 2008 auf FANDOM unterwegs und seit Mitte 2016 Teil des Entertainment-Teams. Besonders haben es ihr gut gemachte Serien und Anime angetan. Sie ist seit ihrer Jugend begeisterter Star-Trek-Fan und verliert sich gerne beim Lesen und Schauen in den Universen langer Sci-Fi- und Fantasy-Sagas. Deswegen trefft ihr sie hauptsächlich im Game of Thrones Wiki an.

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